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Musica

November 2016
20th-Century Women Composer CD Review

[...]A rendere irrinunciabile questo disco e` anche la prova splendida degli esecutori, l’italo-svizzero Trio des Alpes. Serissimo nella preparazione (del Trio della Clarke, pubblicato postumo, i musicisti sono andati a confrontare il manoscritto per rassicurarsi su alcune incongruenze, poi emendate, riscontrate nell’edizione a stampa), il Trio des Alpes non si lascia imbrigliare da nessuna costrizione formalistica, andando ben al di la` di una lettura curiosa di questi pezzi negletti, dei quali impone, anzi, un’interpretazione con cui dovranno inevitabilmente fare i conti tutti coloro (e speriamo che siano numerosi) che si volgeranno a queste musiche degnissime d’essere conosciute e riascoltate. Equilibrio ed energia, slancio fantastico e poeticita` non timorosa di affettuosi indugi, bellezza dei suoni e tensione espositiva, precisione esecutiva e liberta` dell’espressione, sono il combinato vincente delle virtu` rare di questo splendido ensemble. (Bernardo Pieri)
Donne della realtà (blog)

April 2016
20th-Century Women Composer CD - Review by Mario Chiodetti

Gazzetta di Mantova

Januar 2016
Konzerte mit Orchestra da Camera di MantovaMartinu [...] nel suo singolare Concertino per trio e archi dà luogo ad una scrittura dissonante, spigolosa, ruvida, lavorata sul dinamismo ritmico e su un gioco stretto di incastri, con cui il lavoro procede con un senso di geometrico incalzare. Un lavoro, questo, di difficile e rischiosa realizzazione, oltretutto, ma restituito con limpida chiarezza e convincente nettezza stilistica tanto dagli archi mantovani, fervidi e compatti, quanto dai solisti del Trio des Alpes (Hana Kotkova, Claude Hauri, Corrado Greco), con un sicuro assemblaggio delle linee ed un virtuosismo ben dominato in una salda azione d'insieme.
(Andrea Zaniboni)
Gramophone.co.uk

September 2015
20th-Century Women Composer CD Review
The fine Swiss-Italian Trio des Alpes thoughtfully assess a variable collection of [these women composers] chamber works. Beach is notably conservative and her 1938 String Trio, once past a provocative cascade of whole-tone scales at the start, rapidly settles into post-Brahmsian rectitude. She is better represented by the songs with ensemble accompaniment[...]. Boulanger’s two pieces were written shortly before her tragic death aged only 24; the first, Un soir triste, sustains a series of quietly shifting, unresolved dissonances over its compelling 11-minute span. Clarke’s 1921 Trio is the real revelation, a work of almost Bartókian asperity, tautly controlled and haunted by a reiterated, jabbing monotone that never lets the music or the listener settle. It also gets by far the best performance – fluent, committed and wonderfully energetic throughout.
thewholenote.com

Juni 2015
20th-Century Women Composer CD Review
This is inspired programming, with the works on this disc thoroughly complementing each other. All three composers represented here were born within a quarter-century of each other. They each write in an expressive style that marks the transition from romanticism to modernism. None are musical innovators. But as women, they are rightly regarded as pioneers today.

Amy Beach, who was born in Boston in 1867, is the most well-known composer here. Her Trio for violin, cello and piano is a complex, virtuosic work, which ends with a memorable flourish. Swiss soprano Lorna Windsor’s performance of four art songs are engaging enough to make me want to explore more of Beach’s enormous song repertoire.

English composer and violist Rebecca Clarke enjoyed what she called her “one whiff of success” when she introduced her Viola Sonata in 1919, and then, soon after, this lovely Trio. Flamboyant, intense, driven, this is an exciting work, especially as performed by the Swiss-based Trio des Alpes.

The youngest composer here, Frenchwoman Lili Boulanger (sister of the influential teacher and composer Nadia), was only 25 when she died in 1918. The Trio des Alpes brings out the moody expressivity of her two contrasting pieces for piano trio, the first, D’un soir triste, plaintive, the second, D’un matin de printemps, exuberant.

These fine pieces are too rarely heard, making this thoroughly enjoyable disc particularly significant.
classicvillage.net

März 2014
"[...] Nach dieser langen aber unerlässlichen Abhandlung [über die gespielten Werke], kommen wir zu den Interpreten: Es ist hervorzuheben, dass sich das Trio des Alpes als eingespieltes und extrem vielseitiges Ensemble bestätigt hat, dem zusätzlich der enorme Verdienst zukommt, ein Repertoire vorgestellt zu haben, das man ganz selten hört, das aber sicher noch vertieft wahrgenommen werden wird. Das zahlreich erschienene und aufmerksame Publikum wurde zum Schluss dieses hochinteressanten und sich auf hohem Niveau bewegenden Konzerts mit dem Andante des 1. Trios von Mendelssohn belohnt, das mit grosser Eleganz aufgeführt wurde."
(Marco del Vaglio)

Beethoven op. 1/2 - Beach - Clarke
Gazzetta di Mantova

Februar 2014
Ein grossartiger Beethoven, der Freude und Freiheit ausdrückt
Das Trio des Alpes, wunderbar eingespielter Interpret dieses Abends, beschenkte uns mit Interpretationen von schönster Schlüssigkeit und Genauigkeit, die den verschiedenen Charakteren dieser beiden nicht ganz einfachen Werke ohne Forcieren gerecht wurden: dem ersten [op. 1/2], das in seinem eleganten Stil noch der Unterhaltung, wenn auch einer sehr edlen, dient, und dem zweiten [op. 70/2], das im Gegensatz dazu in die höchsten Sphären eines verspielten und freien Experimentieren führt. Und mit diesem Ansatz hat dieses ausgeglichene Ensemble einen Beethoven voller Klarheit und dem passenden Ausdruck wiedergegeben, der das aufmerksame Publikum begeisterte. Nach diesem Abend, der mit lang anhaltendem Applaus und einer Zugabe endete, wird die Saison am Montag weitergehen."

Beethoven op. 1/2 & op. 70/2
InstArt

Februar 2014
"Diese Komposition [Beethovens op. 1/2], obschon eine Hommage an Joseph Haydn, zeigt bereits alle Merkmale des reifen Beethovens mit seinen dynamischen und thematischen Kontrasten. Diese Aspekte wurden durch das junge Trio des Alpes bestens hervorgehoben, dessen Mitglieder ein tiefes Verständnis für Beethovens Innenwelt zeigten. Ihr Klang ist ausgereift und schön verschmolzen, die Intonation ist frei von jeglichen Ungenauigkeiten, die Tempowahl ist die richtige und ihre Interpretation kennt keine Vagheit. Ihr Beethoven ist noch an die formalen Muster der Klassik gebunden, aber in der Tiefe lassen sich bereits die zukünftigen Entwicklungen erahnen an den vielfältigen Themen und dem so originellen Weiterentwickeln des thematischen Materials. Eine Interpretation auf hohem Niveau also, die vom Publikum begeistert begrüsst wurde.
In der zweiten Hälfte des Konzerts erklang Schuberts op. 100. Und hier übernahmen die Emotionen die Oberhand über jeden Versuch einer formalen Analyse oder eines intellektuellen Zuhörens. Dieses Trio ist reine Emotion - in seiner Tonsprache wie auch in der Interpretation, die diese zum Leuchten brachte wie im berühmten Thema des Andante con moto, das die zarte und verzweifelte Stimme des Cellos vom Klavier begleitet ausbreitet, oder im leidenschaftlichen Lyrismus des Allegros, in der Brillanz des Scherzandos... Doch die Worte reichen nicht aus, um die Emotionen zu beschreiben, die durch dieses wunderbare Stück hervorgerufen wurden. Emotionen, die das Publikum, aufmerksam und beteiligt wie nie, bis zum Ende fesselten, um sich dann in einem bewegten und sehr langen Applaus zu entladen, der durch die Zugabe des wunderschönen Andante tranquillos von Mendelssohn belohnt wurde."

Beethoven op. 1/2 - Schubert op. 100
La Voce

Mai 2012
„Das Trio des Alpes hat von Debussys Werk eine Interpretation mit schön ausgearbeiteten Details, mit Dynamik und mit Geschmeidigkeit im Nachformen der häufigen Stimmungswechsel vorgelegt. Mirjam Tschopp, Claude Hauri und Corrado Greco stützen sich auf eine lobenswerte Übereinstimmung und stellen ihre jeweiligen technischen Fähigkeiten in den Dienst einer ausgeglichenen gemeinsamen Klangsprache. Verbundenheit und gemeinsamer Atem prägten auch das berühmte Trio Ravels [...], das mit Persönlichkeit und zutreffender Entschlossenheit gespielt wurde. [...] Der warme Zuspruch des Publikums entsprach dem leidenschaftlichen und brillanten Auftritt des Trio des Alpes.“
(Guido Maria Pavesi)

Debussy - Boulanger - Ravel
Cronaca di Mantova

Mai 2012
„Spieltechnisch und interpretatorisch ein äusserst anspruchsvolles Werk, wurde Ravels Trio wirkungsvoll dargeboten von den drei Mitgliedern des Trio des Alpes, die in Klang und Lautstärke perfekt ausbalanciert sind und als ausgezeichnete Instrumentalisten eine Kammermusikformation von hoher Qualität bilden.“

Debussy - Boulanger - Ravel
Gazzetta di Mantova

Mai 2012
„Jeder für sich ausgezeichnet, aber noch wirkungsvoller im Zusammenspiel, das ganz offensichtlich nicht nur von geduldiger und sensibler Arbeit am Detail, sondern auch an der Verbindung von bewundernswertem Gleichgewicht und bemerkenswerter Klarheit zeugt. Dies ist umso beachtlicher, weil die programmierten Werke [...] zu jenen gehören, die wegen ihres Schwierigkeitsgrades die Gefahr laufen, nicht auf adäquate Interpreten zu treffen. [...] Das Trio des Alpes agierte denn auch mit intelligentem Wissen, schleifte Debussys Ecken und Unfertigkeit ab und vertiefte mit Rationalität und Präzision die genialen Vorgaben Ravels: verschiedene aber völlig kompatible Herangehensweisen, denen definierte und unerschütterlich strukturierte Interpretationen entsprangen, die selbstverständlich mit lebhaftem Zuspruch applaudiert wurden.“

Debussy - Boulanger - Ravel
Libertà

November 2011
„Die klare Sicherheit von Greco am Klavier, Anhaltspunkt und Motor des Trios, das gelöste und gefühlsvolle Zusammenspiel mit der wundervollen und virtuosen Geigerin Tschopp und der oft prägende Stil des starken Hauri am Cello: sie haben durch die Lebhaftigkeit der dargebotenen Musik buchstäblich bezaubert.“
(Mirella Parisini)

Wettstein - Martin - Dvorak
La Sicilia

November 2011
„Ein denkwürdiger Abend, der das zahlreiche Publikum von Beginn weg mit einer zeitgenössischen, dem Ensemble gewidmeten Komposition fesselte: “Alpentangomania”, eine Uraufführung von Martin Wettstein. [...] Unmittelbar auffallend die klangliche Dichte und ausdrucksvolle Spielweise der Geigerin Mirjam Tschopp, welche die zahlreichen solistischen Episoden mit freier Inspiration zum Blühen brachte. Der Cellist Claude Hauri mit seinem tiefen, aber nie dumpfen Klang zeigte sich von Anfang an in Symbiose mit der Schweizer Kollegin, während das Klavier mit seinen perkussiven Einschüben das Stück zusammenhielt. In dieser Rolle zeigte sich Corrado Greco von seiner besten Seite sein Bestes und zeigte sein vielseitiges musikalisches Verständnis und seine Offenheit gegenüber neuen Formen der Musiksprache. [...] Ausgiebigen Applaus für das Trio, das als Zugabe Mendelssohns Andante in all seiner neoklassizistischen Pracht darbot.“
(Salvo Romano)

Wettstein - Martin - Dvorak
classicvillage.net

Februar 2011
„In den dargebotenen Werken zeigte das Trio perfektes Zusammenspiel und bemerkenswertes Können, insbesondere in Anbetracht der grossen technischen Anforderungen vor allem im Werk Martins, und gab ein Konzert auf höchstem Niveau. Das zahlreiche und mitlebende Publikum forderte und erhielt als Zugabe das Andante aus Mendelssohns erstem Trio, welches durch das Ensemble mit höchster Eleganz dargeboten wurde und diese erste hervorragende Darbietung der Saison abschloss.“
(Marco Del Vaglio)

Haydn - Martin - Dvorak